Mikrowellen Tests – Testberichte, Vergleichstests und Ratgeber

Der große Mikrowellen Test 2018 – Die aktuell besten Mikrowellen im Vergleichstest

Wir haben uns mehr als zehn der aktuell beliebtesten Mikrowellengeräte genauer angesehen und in einem großen Vergleichstest ins Rennen geschickt. Dabei sind Solo-Mikrowellen genauso vertreten, wie Multifunktionsgeräte mit Grill- oder Heißluftfunktion. Mit Bosch, Samsung, Severin, Sharp, Siemens oder auch Clatronic sind die wichtigsten Hersteller mit einem, teilweise aber auch mit mehreren Geräten vertreten. Über den folgenden Button gelangen Sie direkt zu den Testergebnissen in unserer übersichtlichen Bestenliste.

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Hier folgt nun eine kurze Vorstellung der besten Geräte:

Die beste Solo-Mikrowelle

Samsung MS23F301EASEG Mikrowelle klein

Samsung MS23F301EASEG im Test

Wer auf Extras wie einen Grill oder eine Heißluftfunktion verzichten kann und einfach nur eine gute und leicht zu bedienende Mikrowelle möchte, dürfte bei der Samsung MS23F301EASEG richtig liegen. Sie überzeugt im Test mit schlichtem Design und einem übersichtlichem Bedienfeld. Die Leistung ist erstklassig und die Hitzeverteilung eine der besten im gesamten Testfeld. Die MS23F301EASEG kostet meist knapp 100 Euro und ist für einen kleinen Aufpreis auch als Variante mit Grillfunktion erhältlich.

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Die beste Multifunktions-Mikrowelle

Severin MW 7848 Mikrowelle klein

Severin MW 7848 im Test

Für einen etwas höheren Preis erhält man mit der Severin MW 7848 einen echten Alleskönner. Neben der normalen Mikrowellenfunktion mit 900 Watt hat man hier außerdem eine Grill- und sogar eine Heißluftfunktion zur Verfügung. Die Bedienung ist trotzdem unkompliziert und die Verarbeitung insgesamt ordentlich. Im Bereich der immer noch günstigen Allrounder ist die MW 7848 derzeit die beste Wahl. Der Preis von rund 140 Euro ist angesichts der massiven Ausstattung keineswegs zu hoch.

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Der Preis-Leistung-Sieger

Severin MW 7875 Mikrowelle klein

Severin MW 7875 im Test

Die Severin MW 7875 ist mit einem Preis von rund 70 Euro eines der günstigsten Geräte im Vergleich und trumpft in vielen Bereichen trotzdem richtig auf. Neben der Mikrowellenfunktion verfügt sie zusätzlich über eine Grillfunkion und kann so auch zum Aufbacken von Brötchen oder zum Beispiel zur Zubereitung einer Pizza genutzt werden. Die Bedienung ist übersichtlich und logisch gestaltet und auch die Verarbeitung ist absolut in Ordnung. Das Auftauprogramm ist sogar eines der besten im Vergleichstest.

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Die Alternativen

LG NeoChef MH6535GIS Mikrowelle klein

LG NeoChef MH6535GIS im Test

Dank einer Leistungsaufnahme von satten 1.000 Watt, aber auch dank der sehr guten Hitzeverteilung im Garraum erreicht die LG NeoChef MH6535GIS die höchste Leistungswertung im Vergleich. Das Design ist außerdem wunderbar gelungen und auch die Bedienung fällt trotz 32 (!) Automatikprogrammen sehr leicht. Ein integrierter Grill rundet die durchdachte Ausstattung ab. Der Preis fällt hier mit rund 130 Euro aber auch einen Tick höher als bei vergleichbaren Geräten aus.

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Bosch HMT75M451 Mikrowelle klein

Bosch HMT75M451 im Test

Kaum echte Schwächen offenbart die Bosch HMT75M451 in unserem Test. Die Leistung ist für die meisten Anforderungen absolut ausreichend und die Bedienung wurde durchdacht gestaltet. Dank der guten Innenbeleuchtung ist der Garraum gut einsehbar und auch der Drehteller funktioniert sehr zuverlässig. Auf Zusatzfunktionen wie einen Grill oder Heißluft muss man hier zwar verzichten, dafür ist die HMT75M451 unterbaufähig. Der Preis von rund 90 Euro ist fair.

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Clatronic MWG775H Mikrowelle klein

Clatronic MWG775H im Test

Mit einem Preis von knapp 100 Euro geht die MWG775H von Clatronic angesichts der umfangreichen Ausstattung durchaus als Schnäppchen durch. Neben der normalen Mikrowellenfunktion mit 800 Watt Leistung bietet das Modell außerdem auch eine Grill- und eine Heißluftfunktion mit 10 Temperaturstufen. Gerade in kleinen Single-Küchen kann die Clatronic so durchaus als Ersatz für einen Backofen dienen. Kleinere Schwächen offenbart er lediglich bei der Bedienung.

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Sharp R242BRK Mikrowelle klein

Sharp R242BKW im Test

Im Test konnte die R242BKW von Sharp Electronics in erster Linie mit der zuverlässigen Leistung und einem sehr niedrigen Preis punkten. Knapp 70 Euro sind auch für eine einfache Solo-Mikrowelle mehr als günstig. Einige Schwächen bei der Bedienung, der Verarbeitungsqualität und nicht zuletzt der Ausstattung kosten die R242 aber Punkte. Damit landet sich im Vergleich zwar nur im hinteren Mittelfeld, aber wer eine möglichst günstige Solo-Mikrowelle sucht, könnte hier trotzdem zufrieden sein.

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Samsung GE89MST-1XEG Mikrowelle klein

Samsung GE89MST-1XEG im Test

Die Samsung GE89MST-1XEG kostet rund 120 Euro und das sieht man der Mikrowelle auch an. Zwar kann die Verarbeitungsqualität im Test nicht bedingungslos überzeugen, das Design ist aber trotzdem sehr gut gelungen. Die Leistung der integrierten Grillfunktion ist ordentlich und dank des beiliegenden Blechs gelingen Pizzen und Baguettes sehr knusprig. Die Bedienung ist teilweise etwas umständlich und auch die Bedienelemente sind nicht die besten. Unterm Strich ist die GE89MST-1XEG aber trotzdem eine gute Mikrowelle.

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MEDION MD 15644 Mikrowelle klein

MEDION MD 15644 im Test

Mit einem Preis von rund 60 Euro kostet die Medion MD 15644 gerade mal halb so viel wie die Samsung, der Unterschied wird aber bereits bei einem Blick auf die Ausstattung deutlich. Bei der Medion handelt es sich um eine einfache Solo-Mikrowelle, die noch nicht einmal über ein Display oder irgendwelche Automatikprogramme verfügt. Die Bedienung ist dementsprechend einfach und die Verarbeitung trotzdem ordentlich. Wer so ein Gerät sucht, findet es kaum irgendwo günstiger als bei der Medion MD 15644.

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Wichtige Features bei Mikrowellen

Mikrowellengeräte gibt es mittlerweile nicht nur in den unterschiedlichsten Preisklassen, auch die gebotene Ausstattung unterscheidet sich teilweise erheblich. Ob Solo-Mikrowelle ohne Display, Grillfunktion mit Automatikprogrammen oder riesiger Garraum mit Drehteller – wir stellen sämtliche Ausstattungsoptionen kurz vor. Wie wichtig diese jeweils tatsächlich sind, bleibt in den meisten Fällen jedem selbst überlassen.

  • Grillfunktion: Wenn eine Mikrowelle über eine Grillfunktion verfügt, ist sie im Inneren an der Oberseite (manchmal auch an der Unterseite) mit zusätzlichen Heizelementen ausgerüstet. Diese Drähte können dann erhitzt werden und neben der normalen Mikrowellenfunktion für einen Grilleffekt sorgen. Damit können Lebensmittel deutlich trockener, aber eben auch knuspriger erhitzt werden.
  • Heißluft: Die Heißluftfunktion einer Mikrowelle kommt einem klassischen Küchenherd am nähesten. Hier wird die erhitzte Luft meist durch einen oder mehreren Ventilatoren in den Garraum befördert. So können gerade die üblichen Fertigbackwaren, wie Brötchen, Baguettes oder Tiefkühlpizzas, optimal zubereitet werden. Die meisten Geräte verfügen daneben auch über Programme, bei denen Grill-, Heißluft- und Mikrowellenfunktion automatisch kombiniert werden.
  • Hitzeverteilung: Bei älteren Modellen war oft die gleichmäßige Verteilung der Energie ein ständiges Problem. Die Mikrowellen konzentrierten sich immer an bestimmten Stellen und sorgten so dafür, dass Speisen an einer Seite heiß und an der anderen noch eiskalt sein konnten. Moderne Mikrowellen verfügen in der Regel über einen Drehteller, der diese Hotspots vermeiden soll. Daneben gibt es auch spezielle Streuvorrichtungen für die Mikrowellen, die dem gleichen Zweck dienen.
  • Kindersicherung: Eine Mikrowelle ist natürlich genauso wenig ein Kinderspielzeug wie ein Herd oder ein Toaster, trotzdem oder gerade deswegen üben die Geräte aber eine spezielle Anziehungskraft auf die Kleinen aus. Sie piepsen und haben oft interessant blinkende Displays. Immer mehr Geräte sind daher auch mit Kindersicherungen ausgerüstet, die den normalen Betrieb etwa erst nach der Eingabe eines Zahlencodes erlauben.
  • Automatikprogramme: Während bei einfachen und den meisten älteren Mikrowellen nur eine Laufzeit und eventuell noch die Garleistung gewählt werden kann, verfügen viele aktuelle Modelle auch über diverse Automatikprogramme. Die erlauben es zahlreiche Aufgaben mit speziell darauf abgestimmten Voreinstellungen zu erledigen. Das Auftauen, das Erhitzen delikater Speisen oder auch das Warmhalten kann so deutlich zuverlässiger gelingen.
  • Garraumvolumen: Wie immer im Leben, gilt auch bei Mikrowellen, dass Größe nun wirklich nicht alles ist. Trotzdem kann ein gewisses Garraumvolumen die Handhabung erleichtern oder die Verwendung bestimmter Zubehörteile und die Durchführung einiger Rezepte überhaupt erst erlauben. Wenn man ausreichend Platz in der Küche hat, sollte man hier im Zweifel also besser zum größeren Modell greifen.
  • Leistung: Hier ist es nicht wie bei Staubsaugern, wo eine Wattzahl erstmal wenig bis gar nichts über die tatsächliche Leistung aussagt. Bei Mikrowellen ist es tatsächlich noch so, dass ein Gerät mit mehr Watt auch tendenziell eher kräftiger und schneller arbeitet, als umgekehrt. Mehr ist hier also definitiv von Vorteil, auch wenn kleine und schwächere Geräte, ein entsprechendes Anforderungsprofil vorausgesetzt, auch absolut ausreichend sein können.
  • Display: Ein Display ist kein Muss und manchmal sind es gerade die Geräte ohne Display, die bei der Bedienung glänzen können. Sobald aber viele verschiedene Funktionen und Programme zur Auswahl stehen, erleichtert ein gutes Display die Handhabung und die Übersicht aber doch. Als Nachteil ist dabei aber der Stromverbrauch, auch während des Standby-Modus, zu erwägen.

So testen wir

Alle in unserem Vergleichstest gelisteten Geräte wurden zunächst in Einzeltests ausführlich unter die Lupe genommen und dann in den gleichen 5 Wertungskategorien (Leistung, Handhabung, Verarbeitung/Design, Ausstattung, Preis-/Leistung) benotet. Aus den Einzelwertungen wird dann über das arithmetische Mittel die jeweilige Gesamtwertung berechnet. Somit sind alle getesteten Mikrowellen nicht nur über die verschiedenen Einzelwertungen miteinander vergleichbar, auch die Gesamtnoten lassen sich so einfach gegenüber stellen. Hier wollen wir die 5 Einzelwertungen genauer vorstellen und erklären, wie die Wertungen genau zustande kommen.

Leistung: Die Leistungswertung gibt darüber Auskunft, wie viel Watt eine Mikrowelle verarbeiten kann und wie effektiv diese Leistung dann auch in Hitze umgewandelt wird. In der Praxis sieht es dann so aus, dass wir beispielsweise eine bestimmte Menge Wasser bis zur Siedetemperatur erhitzen und stoppen, wie lange die jeweilige Mikrowelle dafür benötigt. Auch die Gleichmäßigkeit der Hitzeverteilung in Speisen fließt hier mit ein.
Handhabung: Bei der Handhabung bewerten wir die allgemeine Bedienbarkeit und Ergonomie einer Mikrowelle. Sind die grundlegenden Funktionen selbsterklärend oder leicht erlernbar, die Bedienelemente zuverlässig und die Bedienungsanleitung gut verständlich, schlägt sich das hier positiv nieder. Eine zu schwache Innenbeleuchtung oder ein nerviges Piepsen bei jeder Tastenbetätigung wären dagegen Beispiele die bei der Handhabung zu Punktabzug führen würden.
Verarbeitung/Design: Die Punktzahl hier ist einerseits ein Indiz für die reine Verarbeitungsqualität eines Geräts, andererseits kann hier aber auch ein gelungenes Design einfließen. Hochwertige Materialien wie Edelstahl und Glas führen hier genauso zu hohen Punktzahlen wie gleichmäßige Spaltmaße oder langlebige Bedienelemente. Wackelt und knarzt dagegen die Tür oder besteht das gesamte Gehäuse aus einem dünnen und billig wirkenden Plastik, gibt es Punktabzug.
Ausstattung: Unabhängig von allen anderen Faktoren, wie dem Preis oder der Qualität, bewerten wir hier die gebotene Ausstattung. Zusätzliche Funktionen wie ein Grill, eine Heißluftfunktion oder auch ein Drehteller sorgen hier für Punkte. Auch sinnvolle Features wie eine Kindersicherung oder eine Schnellstartfunktion fließen hier mit ein.
Preis-/Leistung: Die Preis-Leistungs-Wertung sagt zunächst einmal nichts über die Qualität einer Mikrowelle aus. Stattdessen spiegelt sie lediglich wider, wie das Verhältnis zwischen Preis und gebotener Leistung ausfällt. Bei einem entsprechend niedrigen Preis kann also auch eine allenfalls mittelmäßige Mikrowelle hier eine Topwertung einfahren. Ein sehr gutes Gerät kann bei einem zu hohen Preis dementsprechend deutlich schlechter abschneiden.
Gesamtwertung: Für die Gesamtwertung bilden wir den Durchschnitt aus allen Einzelwertungen. Sie sagt also nicht nur etwas über die reine Qualität einer Mikrowelle aus, dabei wird, zumindest zum Teil, auch der Preis berücksichtigt. Tendenziell bietet ein Gerät mit der höchsten Gesamtwertung also das beste Gesamtpaket. Je nach Budget und spezifischen Anforderungen kann aber natürlich auch ein Modell mit niedrigerer Gesamtwertung die richtige Wahl sein.

Alle aktuellen Mikrowellengeräte im Test. Hier finden Sie ausführliche Einzeltests und sämtliche Ergebnisse in übersichtlichen Bestenlisten auf einen Blick. Vergleichen Sie die derzeit besten Mikrowellen einfach direkt miteinander und finden Sie so das optimale Modell.